Bewältigung der digitalen Sucht (Digital Addiction) bei Jugendlichen: StrongBody AI verbindet Suchtspezialisten zur Erstellung eines Entwöhnungsplans nach Trend 2025

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1. Einführung des Problems mit Daten: Digitale Sucht bei deutschen Jugendlichen, mit 30% übermäßiger Nutzung

Das Phänomen der digitalen Sucht, im Fachjargon oft als „Digital Addiction“ oder pathologische Mediennutzung bezeichnet, hat sich zu einer der drängendsten gesundheitspolitischen und gesellschaftlichen Herausforderungen für die heranwachsende Generation in der Bundesrepublik Deutschland entwickelt. In einer Zeit, in der das digitale Ökosystem unaufhaltsam in jeden Winkel des täglichen Lebens vordringt – von der schulischen Bildung über soziale Interaktion bis hin zur Freizeitgestaltung –, stehen wir vor einer alarmierenden Realität: Die Grenze zwischen gesunder Nutzung und schädlicher Abhängigkeit verschwimmt zunehmend.

Umfassende Studien und Berichte, insbesondere die wegweisende Längsschnittstudie der DAK-Gesundheit in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) aus dem Jahr 2023, zeichnen ein besorgniserregendes Bild der Lage. Den Daten zufolge zeigen schätzungsweise 2,2 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland ein problematisches Nutzungsverhalten in Bezug auf digitale Plattformen. Dies umfasst Online-Spiele, soziale Medien (Social Media) und Streaming-Dienste. Besonders betroffen ist die Altersgruppe der 10- bis 17-Jährigen, eine Entwicklungsphase, die für die psychische und soziale Reifung kritisch ist. Die Statistiken verdeutlichen eine dramatische Zunahme: Die Rate der Computerspielsucht (Gaming Disorder) stieg von 2,7 % im Jahr 2019 auf 6,3 % im Jahr 2022 an. Parallel dazu hat sich die Anzahl der Jugendlichen, die eine pathologische Nutzung sozialer Medien aufweisen, nahezu verdoppelt und betrifft nun etwa 350.000 junge Menschen direkt. Diese Zahlen sind mehr als nur statistische Werte; sie repräsentieren über 600.000 Kinder, die nach den strengen Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als mediensüchtig gelten, was gravierende Folgen für ihre physische und psychische Integrität hat.

Deutschland nimmt im europäischen Vergleich eine Spitzenposition in Bezug auf die digitale Infrastruktur und Nutzung ein. Laut Eurostat-Daten von 2024 liegt die Internetnutzungsrate in der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen bei beeindruckenden 97 %. Doch diese Hyperkonnektivität hat ihren Preis. Digitale Sucht in Deutschland manifestiert sich nicht mehr nur in der simplen „Zeit vor dem Bildschirm“, sondern in komplexen, zwanghaften Verhaltensmustern, die das reale Leben massiv beeinträchtigen. Eine vertiefende Analyse von Statista aus dem Jahr 2024 offenbart, dass über 50 % der Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren die Plattform TikTok nicht nur täglich, sondern in einer Frequenz nutzen, die den normalen Tagesablauf unterbricht. Neben TikTok dominieren Netflix und YouTube als primäre Zeitfresser, die oft in einer Endlosschleife („Binge-Watching“) konsumiert werden. Ein Bericht der WHO Europa aus dem Jahr 2024 untermauert diesen Trend und zeigt auf, dass die Quote der problematischen Social-Media-Nutzung bei europäischen Jugendlichen von 7 % im Jahr 2018 auf 11 % im Jahr 2022 gestiegen ist. Deutschland liegt hierbei über dem europäischen Durchschnitt: Rund 30 % der deutschen Jugendlichen berichten selbst von einer übermäßigen Nutzung digitaler Endgeräte, die direkt mit Schlafstörungen, chronischer Müdigkeit und einem signifikant erhöhten Stresslevel korreliert.

Diese subjektiven Einschätzungen der Jugendlichen decken sich mit den Beobachtungen der Erziehungsberechtigten. Der „Mintel Germany Children and Technology Report 2025“ hebt hervor, dass 54 % der befragten Eltern angeben, ihre Kinder würden bildschirmgebundene Aktivitäten jeglichen analogen Beschäftigungen vorziehen. Besonders in Haushalten, in denen beide Elternteile in Vollzeit arbeiten, fungiert das Smartphone oder Tablet oft als unbeaufsichtigter „Babysitter“, was die Problematik verschärft. Die fehlende Regulierung und die ständige Verfügbarkeit von High-Speed-Internet begünstigen ein Umfeld, in dem digitale Reize omnipräsent sind.

Die Auswirkungen dieses Massenphänomens belasten nicht nur das Individuum und die familiäre Harmonie, sondern stellen auch das deutsche Gesundheits- und Bildungssystem vor enorme Herausforderungen. Laut der Studie „Technology Addiction Statistics 2025“ haben 44 % der jungen Menschen im Alter von 15 bis 19 Jahren erhebliche Schwierigkeiten, sich auch nur für kurze Zeit von der Technologie zu trennen (Digital Detox). Dies führt zu einer messbaren Reduktion der schulischen Leistungsfähigkeit und erhöht das Risiko für psychische Störungen wie Depressionen und Angstzustände. Spezifische deutsche Untersuchungen, wie die Studie „Time spent on the Internet, problematic gaming and social media use among adolescents“ (2023), zeigen zwar leichte Rückgänge bei der pathologischen Nutzung von digitalen Spielen nach dem Ende der Pandemie-Maßnahmen, aber das Gesamtniveau der problematischen Nutzung bleibt auf einem historisch hohen Plateau. Die Pandemie wirkte wie ein Brandbeschleuniger, der digitale Gewohnheiten tief in den Alltag eingebrannt hat.

Der Bericht von Eurostat zum Thema „Young people – digital world“ aus dem Jahr 2024 unterstreicht, dass die tägliche Internetnutzung der deutschen Jugend mit 97 % deutlich über dem EU-Durchschnitt von 88 % liegt. Dieser hohe Digitalisierungsgrad trägt dazu bei, dass 5,8 % der jungen Altersgruppe klinisch relevante internetbezogene Störungen entwickeln. Die schiere Masse an Betroffenen bedeutet, dass in fast jeder deutschen Schulklasse statistisch gesehen ein bis zwei Schüler sitzen, die dringend therapeutische Hilfe benötigen würden.

Diese Datenlage unterstreicht die absolute Notwendigkeit zeitnaher und effektiver Interventionen. Digitale Sucht ist kein Nischenproblem mehr, sondern eine gesellschaftliche Epidemie, die die Zukunftsfähigkeit einer ganzen Generation bedroht. Während staatliche Stellen in Deutschland, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Aufklärungskampagnen intensivieren, zeigen die Prognosen für 2025, dass allgemeine Informationen nicht mehr ausreichen. Es bedarf hochgradig personalisierter Lösungen, wie sie durch KI-gestützte Plattformen und spezialisierte Suchtexperten angeboten werden können, um die Quote von 30 % übermäßiger Nutzung effektiv zu senken. Das Ziel für das Jahr 2025 muss es sein, Jugendlichen Werkzeuge an die Hand zu geben, um eine gesunde Balance zwischen der Verlockung der digitalen Welt und den Anforderungen des realen Lebens wiederherzustellen. Ohne solche Maßnahmen droht eine langfristige Überlastung des psychiatrischen Versorgungssystems und ein Verlust an menschlichem Potenzial in der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft.

2. Konzept und Erklärung: Definition der Digital Addiction (Digitale Mediensucht)

Um das Phänomen der digitalen Sucht (Digital Addiction) in seiner ganzen Tragweite zu verstehen und effektive Gegenmaßnahmen wie die von StrongBody AI geplanten Interventionen zu entwickeln, bedarf es einer präzisen wissenschaftlichen und klinischen Definition. Digitale Sucht wird definiert als ein Zustand der übermäßigen, zwanghaften und unkontrollierten Nutzung digitaler Geräte, Plattformen sozialer Medien, Online-Spiele oder anderer digitaler Inhalte, der zu einer tiefgreifenden psychischen Abhängigkeit führt und die alltäglichen Funktionen des Lebens massiv beeinträchtigt. Es handelt sich hierbei nicht lediglich um ein „zu viel“ an Zeit, sondern um eine qualitative Veränderung des Verhaltens, bei der die digitale Welt zur primären Realität des Individuums wird.

Obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Begriff „Digital Addiction“ noch nicht als allumfassende Diagnose in dieser breiten Form führt, sind spezifische Ausprägungen mittlerweile offiziell anerkannt. Ein Meilenstein war die Aufnahme der „Gaming Disorder“ (Computerspielsucht) in die 11. Revision der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-11), die 2019 verabschiedet wurde und 2022 in Kraft trat. Dies legitimierte die Problematik als ernstzunehmende psychische Störung. Digital Addiction wird allgemein in die Kategorie der Verhaltenssüchte (Behavioral Addictions) eingeordnet. Sie teilt viele klinische Merkmale mit stoffgebundenen Süchten, unterscheidet sich jedoch dadurch, dass kein chemischer Stoff, sondern eine Handlung das Suchtverhalten auslöst. Kernmerkmal ist die Priorisierung digitaler Aktivitäten über fundamentale menschliche Bedürfnisse wie Nahrungsaufnahme, Schlaf, Körperhygiene und direkte soziale Interaktion, selbst wenn negative Konsequenzen für die Gesundheit und das soziale Umfeld bereits offensichtlich sind.

Auf neurobiologischer Ebene ist die digitale Sucht faszinierend und erschreckend zugleich, da sie die gleichen Belohnungszentren im Gehirn aktiviert wie Alkohol oder Drogen. Wenn ein Jugendlicher ein soziales Netzwerk wie Instagram nutzt oder einen Erfolg in einem Videospiel erzielt, schüttet der Nucleus accumbens im Gehirn Dopamin aus – einen Neurotransmitter, der für Motivation und das Empfinden von Belohnung und Lust zuständig ist. Die Technologiekonzerne im Silicon Valley machen sich dies durch das Design ihrer Produkte zunutze („Persuasive Design“). Elemente wie der „Infinite Scroll“ (unendliches Scrollen), Push-Benachrichtigungen und vor allem die „Variable Reward“ (variable Belohnung – man weiß nie, ob das nächste Bild ein Like bringt oder nicht) funktionieren wie ein Spielautomat. Die American Psychiatric Association erklärt, dass diese Mechanismen eine klassische Konditionierung bewirken: Das Gehirn lernt, dass der Griff zum Smartphone Stress lindert oder Langeweile vertreibt, und fordert diesen Reiz immer häufiger ein.

Besonders kritisch ist dieser Prozess bei Jugendlichen, da sich ihr Gehirn noch in einer vulnerablen Entwicklungsphase befindet. Der präfrontale Kortex, jener Teil des Gehirns, der für Impulskontrolle, rationale Entscheidungsfindung und die Abschätzung langfristiger Konsequenzen zuständig ist, reift erst mit Mitte 20 vollständig aus. Studien, veröffentlicht im „Journal of Behavioral Addictions“, zeigen, dass das jugendliche Gehirn daher hypersensibel auf die sofortige Belohnung durch soziale Bestätigung (Likes) reagiert, aber nur eingeschränkt in der Lage ist, den Impuls „Stop“ zu senden. Dies erklärt, warum Appelle an die Vernunft bei betroffenen Teenagern oft wirkungslos bleiben – es ist ein neurobiologisches Ungleichgewicht.

Es ist entscheidend, Digital Addiction von einer intensiven, aber noch gesunden Technologienutzung abzugrenzen (z.B. für schulische Projekte oder kreative Hobbys). Die Pathologie zeigt sich in der Interferenz mit dem Leben. Zu den klinischen Warnsignalen gehören:

  1. Kontrollverlust: Unfähigkeit, die Dauer oder Häufigkeit der Nutzung zu begrenzen.
  2. Entzugserscheinungen: Reizbarkeit, Unruhe, Angstzustände oder depressive Verstimmungen, wenn der Zugang zum Internet verhindert wird.
  3. Toleranzentwicklung: Das Bedürfnis nach immer mehr Zeit online, um den gleichen Befriedigungseffekt zu erzielen.
  4. Täuschung und Verleugnung: Lügen gegenüber Familienmitgliedern oder Therapeuten über das tatsächliche Ausmaß der Nutzung.
  5. Eskapismus: Nutzung der digitalen Welt, um vor realen Problemen oder negativen Gefühlen zu fliehen.

In Deutschland betont die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), dass digitale Sucht selten isoliert auftritt. Sie ist oft komorbid mit anderen psychischen Erkrankungen wie ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung), sozialen Angststörungen oder Depressionen. Für viele Jugendliche wird das Smartphone zum Werkzeug der Selbstmedikation, um innere Leere oder soziale Überforderung zu kompensieren.

Man kann Digital Addiction weiter spezifizieren, um gezielte Behandlungspläne zu erstellen:

  • Social Media Addiction: Der zwanghafte Drang, Profile zu überprüfen, Updates zu posten und sich mit anderen zu vergleichen.
  • Gaming Addiction: Fokussierung auf In-Game-Erfolge, oft verbunden mit dem Verlust des Zeitgefühls und der Vernachlässigung der Körperpflege.
  • Content/Streaming Binging: Passiver, ununterbrochener Konsum von Videos (YouTube, TikTok, Netflix), der zu kognitiver Abstumpfung führt.

Forschungen aus dem Bereich „Frontiers in Psychiatry“ deuten darauf hin, dass die biochemischen Grundlagen auch eine Dysbalance von Serotonin (Stimmungsregulation) umfassen, was die emotionale Instabilität der Betroffenen erklärt. Ein Jugendlicher, der beispielsweise 8 bis 10 Stunden täglich auf TikTok verbringt, trainiert sein Gehirn auf extrem kurze Aufmerksamkeitsspannen, was die Fähigkeit zum „Deep Work“ (konzentriertes Arbeiten) im schulischen Kontext massiv untergräbt.

Nach medizinischen Grundsätzen empfiehlt die WHO eine differenzierte Diagnose. Ein reines Zeitkriterium (z.B. > 4 Stunden/Tag) ist oft nicht ausreichend, da die Art der Nutzung entscheidend ist. Dennoch gilt: Wenn die Nutzung keine beruflichen oder schulischen Gründe hat und zu einer Vernachlässigung sozialer Pflichten führt, ist die Schwelle zur Sucht überschritten. Das „European Journal of Public Health“ argumentiert treffend, dass Digital Addiction nicht primär eine „Krankheit durch Technik“ ist, sondern das Ergebnis einer fehlerhaften Interaktion zwischen einem vulnerablen Individuum (z.B. ein einsamer Teenager), seiner Umgebung (Stress in der Schule/Familie) und dem aggressiven Design der Plattformen (Algorithmen, die auf Sucht optimiert sind). Das Verständnis dieser Trias ist für Experten in Deutschland essenziell, um im Jahr 2025 nicht auf Verbote zu setzen, sondern auf den Aufbau von Medienkompetenz und Resilienz.

3. Quá trình Phát triển: Beschreibung der Suchtentwicklung durch soziale Medien (Der Weg in die Abhängigkeit)

Der Weg in die digitale Abhängigkeit, insbesondere im Kontext sozialer Medien, ist selten ein plötzliches Ereignis, sondern ein schleichender, oft unbemerkter Prozess, der sich über Monate oder Jahre erstreckt. Wissenschaftliche Modelle, wie sie im „Journal of Adolescent Health“ diskutiert werden, beschreiben diesen Verlauf als eine progressive Spirale, die von harmloser Neugier zu pathologischem Zwang führt. Um diesen Prozess im Kontext der deutschen Jugendkultur zu verstehen, müssen wir die psychologischen und sozialen Mechanismen betrachten, die in jeder Phase wirken.

Phase 1: Die Einstiegsphase (The Honeymoon Phase) Am Anfang steht meist der Wunsch nach sozialer Anbindung und Unterhaltung. Ein typischer deutscher Jugendlicher registriert sich auf Instagram, Snapchat oder TikTok, um Teil der Klassengemeinschaft zu sein („Dazugehören“). In dieser Phase beträgt die Nutzungszeit oft moderate 1 bis 2 Stunden pro Tag. Die Nutzung wird als positiv erlebt: Man findet Inspiration, lacht über Videos und hält Kontakt zu Freunden. Neurobiologisch gesehen ist dies die Phase der Konditionierung. Jedes „Like“, jeder positive Kommentar und jede neue Follower-Benachrichtigung löst einen kleinen Dopamin-Schub aus. Das Gehirn registriert: „Smartphone = gutes Gefühl“. Das Design der Apps, basierend auf dem Prinzip der „intermittierenden Verstärkung“ (ähnlich wie beim Glücksspiel, wie im Harvard Business Review beschrieben), sorgt dafür, dass die Belohnung unvorhersehbar ist, was den Reiz maximiert.

Phase 2: Die Gewohnheitsbildung und Eskalation Aus dem sporadischen Checken wird eine feste Routine. Der Griff zum Smartphone erfolgt nicht mehr nur bei einer Benachrichtigung, sondern automatisch in jeder „leeren“ Minute – an der Bushaltestelle, in der Werbepause, vor dem Einschlafen. Laut dem Bericht der WHO Europa 2024 markiert der Anstieg der problematischen Nutzung von 7 % auf 11 % genau diesen Übergang. Der Jugendliche beginnt, soziale Medien anderen Aktivitäten vorzuziehen. Das Fußballtraining wird als lästig empfunden, weil es Zeit kostet, die man online verbringen könnte. In Deutschland zeigt sich dies in den Daten von Statista 2024: 50 % der 14- bis 19-Jährigen nutzen TikTok täglich und intensiv. In dieser Phase beginnt der Schlafmangel. Das blaue Licht der Bildschirme hemmt die Melatoninproduktion, was den zirkadianen Rhythmus stört (Sleep Medicine Reviews). Der Jugendliche schläft durchschnittlich eine Stunde weniger, ist tagsüber müder und nutzt das Smartphone paradoxerweise, um sich wach zu halten oder abzulenken, was den Teufelskreis verstärkt.

Phase 3: Die Abhängigkeit und der Kontrollverlust Dies ist der kritische Wendepunkt. Das Verhalten wird zwanghaft. Der Jugendliche verspürt ein inneres Unbehagen, eine nervöse Anspannung („Craving“), wenn er nicht online sein kann. FOMO (Fear of Missing Out – die Angst, etwas zu verpassen) wird zum dominanten Lebensgefühl. Studien aus „Frontiers in Psychology“ zeigen, dass soziale Medien diese Urangst des Menschen vor sozialem Ausschluss gezielt triggern. Das Gehirn hat nun eine Toleranz entwickelt; die kurzen Kicks reichen nicht mehr aus, die Dosis (Zeit online) muss erhöht werden. Daten des UKE 2023 belegen, dass sich die Suchtrate nach der Pandemie verdoppelt hat. Ein typisches Symptom ist das sogenannte „Phantom-Vibrations-Syndrom“, bei dem der Jugendliche glaubt, das Handy vibrieren zu spüren, obwohl keine Nachricht eingegangen ist – ein Zeichen für die Hypervigilanz des Nervensystems. Das Handy wird mehr als 50 Mal am Tag entsperrt, oft völlig unbewusst.

Narratives Beispiel: Die Geschichte von Anna Um diesen abstrakten Prozess greifbar zu machen, betrachten wir den Fall von Anna, einer 15-jährigen Schülerin aus Berlin-Pankow. Anna ist intelligent, arbeitet nebenbei in einem Café und war früher aktive Schwimmerin.

  • Der Anfang: Anna installierte Instagram, um Fotos von ihren Wochenendausflügen zu teilen. Es machte Spaß, Komplimente für ihre Outfits zu bekommen.
  • Der Rutsch: Nach einigen Monaten begann sie, ihren Selbstwert an den Likes zu messen. Wenn ein Bild nach 10 Minuten nicht 50 Likes hatte, löschte sie es. Sie begann, ihr Essen, ihre Kleidung und ihre Erlebnisse nur noch danach zu beurteilen, ob sie „instagrammable“ waren.
  • Die Krise: Schließlich verbrachte Anna bis zu 6 Stunden täglich online. Sie vernachlässigte ihre Hausaufgaben, ihre Noten im Gymnasium rutschten ab. Abends lag sie bis 3 Uhr morgens wach, scrollte durch Feeds von Influencern und verglich ihren Körper, ihr Leben und ihren Status mit unerreichbaren Idealen. Dies führte zu massiven Selbstzweifeln und sozialer Isolation, obwohl sie digital „vernetzt“ war.
  • Die Konfrontation: Als ihre Eltern das Handy konfiszierten, reagierte Anna mit aggressiven Wutausbrüchen und Panikattacken – klassische Entzugserscheinungen.
  • Die Wende: Durch externe Hilfe und kognitive Reflexion erkannte Anna das Muster. Sie nutzte Apps zur Zeitbegrenzung (Digital Wellbeing Tools). Das Ergebnis war bemerkenswert: Nach einer harten Entwöhnungsphase verbesserte sich ihr Schlaf um 2 Stunden pro Nacht. Ihre Konzentration in der Schule kehrte zurück (Notenschnitt +15 %), und die ständige latente Gereiztheit gegenüber ihrer Familie wich einer neuen Ausgeglichenheit. Langfristig führte dies zu einem gesünderen Selbstbild und reduziertem Stress.

Der Teufelskreis der Bewältigung Ein besonders tückischer Aspekt der Entwicklung, den das „Journal of Behavioral Addictions“ hervorhebt, ist die dysfunktionale Stressbewältigung. Wenn Jugendliche durch den ständigen Vergleich auf Social Media Stress oder Traurigkeit empfinden, nutzen sie genau diese Plattformen zur Stimmungsregulation („Mood Management“). Sie scrollen weiter, um sich zu betäuben. Dies schafft einen perfekten, geschlossenen Suchtkreislauf.

Diese Prozessanalyse verdeutlicht, warum präventive Maßnahmen und frühe Interventionen so entscheidend sind. Die American Academy of Pediatrics empfiehlt eine Obergrenze von 2 Stunden Unterhaltungsmedien pro Tag, doch ohne Unterstützung ist dies für Jugendliche in der Phase 2 oder 3 kaum aus eigener Kraft zu schaffen. Hier setzen moderne Ansätze wie StrongBody AI an, um den Kreislauf durch professionelle Begleitung zu durchbrechen, bevor irreversible Schäden in der Bildungsbiografie oder der psychischen Gesundheit entstehen.

4. Auswirkungen auf deutsche Jugendliche: Eine tiefgehende Analyse des Bildungs- und Leistungsverfalls

Die Auswirkungen der digitalen Sucht auf die heranwachsende Generation in Deutschland sind weitreichend und manifestieren sich am deutlichsten im Bildungssektor sowie in der allgemeinen kognitiven Leistungsfähigkeit. Während Deutschland traditionell stolz auf sein duales Ausbildungssystem und das hohe Niveau der Gymnasien ist, schlagen Bildungsforscher und Kinderärzte Alarm. Die Daten des UKE und der DAK-Gesundheit von 2023 sind nur die Spitze des Eisbergs. In einer Gesellschaft, in der laut Eurostat (2024) 97 % der 16- bis 29-Jährigen täglich online sind, erleben wir eine fundamentale Veränderung in der Art und Weise, wie junge Gehirne Informationen verarbeiten, speichern und abrufen.

Kognitive Dissonanz und der Verlust der „Deep Work“-Fähigkeit Ein zentrales Problem ist der Verlust der Fähigkeit zur vertieften Konzentration, oft als „Deep Work“ bezeichnet. Das ständige Multitasking – der Wechsel zwischen Hausaufgaben, WhatsApp-Nachrichten, TikTok-Feeds und YouTube-Videos – führt zu dem, was Neurobiologen als „Switching Cost“ bezeichnen. Jedes Mal, wenn die Aufmerksamkeit von einer komplexen Aufgabe (z.B. einer Matheaufgabe) auf einen digitalen Reiz gelenkt wird, benötigt das Gehirn bis zu 20 Minuten, um den vorherigen Konzentrationsgrad wiederzuerreichen. Studien, die in „Nature Human Behaviour“ veröffentlicht wurden, zeigen, dass diese Fragmentierung der Aufmerksamkeit die effektive Intelligenz (IQ) temporär um bis zu 10 Punkte senken kann. Bei deutschen Jugendlichen führt dies dazu, dass Lerninhalte nicht im Langzeitgedächtnis verankert werden. Der Stoff wird nur für die nächste Prüfung „gebulemiet“ (kurzfristig gelernt und dann vergessen), aber nicht verstanden. Dies erklärt teilweise den Leistungsabfall in den PISA-Studien, wo deutsche Schüler in Lesekompetenz und Mathematik schlechter abschneiden.

Der physiologische Schlaf-Lern-Konflikt Ein weiterer kritischer Faktor ist der Schlaf. Die „Sleep Foundation“ und deutsche Schlafmediziner warnen vor den Auswirkungen des HEV-Lichts (High-Energy Visible Light), auch bekannt als Blaulicht, das von Bildschirmen emittiert wird. Dieses Licht signalisiert der Zirbeldrüse im Gehirn, die Produktion von Melatonin (dem Schlafhormon) zu stoppen. Da 30 % der deutschen Jugendlichen laut dem Bericht „Time spent on the Internet 2023“ ihre Geräte bis spät in die Nacht nutzen, leiden sie unter einem chronischen „Social Jetlag“. Sie gehen viel zu spät ins Bett, müssen aber für das deutsche Schulsystem (oft Schulbeginn um 7:45 oder 8:00 Uhr) früh aufstehen. Der fehlende REM-Schlaf, der essenziell für die Konsolidierung von Gedächtnisinhalten und die emotionale Verarbeitung ist, führt am nächsten Tag zu Unkonzentriertheit, Gereiztheit und Sekundenschlaf im Unterricht. Die Studie „Pediatric Research 2024“ konnte eine direkte Korrelation zwischen Smartphone-Sucht und einer signifikanten Reduktion der Lebensqualität sowie der kognitiven Fähigkeiten nachweisen.

Fallstudie: Max aus München – Ein Leben im Standby-Modus Um die Statistik mit Leben zu füllen, betrachten wir Max, 16 Jahre alt, der in München lebt und ein Gymnasium besucht. Nebenbei jobbt er in einer Buchhandlung, um sich seine Gaming-Hardware zu finanzieren.

  • Die Situation: Max entwickelte eine Gaming-Sucht (World of Warcraft und League of Legends), die ihn täglich 5 Stunden an den Bildschirm fesselte. Seine Eltern, beide berufstätig, sahen ihn oft nur noch beim Abendessen, wo er meist schweigsam und abwesend wirkte.
  • Die Eskalation: Max’ Noten fielen innerhalb eines Jahres von einem Zweier-Schnitt auf einen Vierer-Schnitt. Besonders in Fächern, die lange Aufmerksamkeitsspannen erfordern (Deutsch, Geschichte), brach er ein. Er entwickelte körperliche Symptome: chronisch trockene Augen („Gamer Eye“), Nackenschmerzen durch die starre Haltung und eine ständige innere Unruhe.
  • Die psychosoziale Folge: Er zog sich von seinen realen Freunden zurück, da diese „zu langweilig“ waren im Vergleich zur High-Speed-Action im Spiel. Familiäre Konflikte eskalierten täglich; es gab Streit über WLAN-Zeiten und vernachlässigte Pflichten.
  • Die Wende: Durch eine Intervention, die klare Grenzen und alternative Belohnungen setzte, konnte Max seinen Konsum reduzieren. Das Ergebnis war frappierend: Nach drei Monaten verbesserte sich sein Notenschnitt um 20 %, da er wieder fähig war, sich 90 Minuten am Stück zu konzentrieren. Sein Schlaf stabilisierte sich, was seine Laune und seine Beziehungsfähigkeit in der Familie drastisch verbesserte. Langfristig gewann er soziale Kompetenzen zurück, die im Voice-Chat des Spiels verkümmert waren.

Diese Analyse zeigt, dass die Auswirkungen weit über „schlechte Noten“ hinausgehen. Es handelt sich um eine systemische Beeinträchtigung der Entwicklungsbiografie, die ohne Unterstützung durch das deutsche Bildungssystem und spezialisierte Programme, wie von der DGPPN empfohlen, irreversible Schäden hinterlassen kann.

5. Vorteile nach der Lösung: Eine umfassende Bilanz der Lebensbalance

Die erfolgreiche Überwindung der digitalen Sucht ist weit mehr als nur der Verzicht auf das Smartphone; es ist eine Rückgewinnung von Lebensqualität und Autonomie. Wenn Jugendliche den Schritt aus der digitalen Hyperabhängigkeit schaffen, profitieren sie von einer multidimensionalen Verbesserung ihres Lebens, die sich in vier Hauptbereichen manifestiert.

1. Renaissance der psychischen Gesundheit und emotionalen Stabilität Der wohl unmittelbarste Effekt eines erfolgreichen „Digital Detox“ ist die Stabilisierung der Psyche. Studien im „Journal of Pediatrics“ belegen, dass eine Reduktion der Bildschirmzeit direkt mit einem Rückgang von Angstzuständen und depressiven Symptomen korreliert. Jugendliche berichten von einer Zunahme der Lebenszufriedenheit um bis zu 25 %. Der Grund dafür liegt im Gehirn: Das ständige Bombardement mit idealisierten Bildern und schlechten Nachrichten („Doomscrolling“) versiegt. Das Stresshormon Cortisol wird abgebaut. Statt ständiger Vergleiche („Bin ich gut/schön/reich genug?“) tritt eine Zufriedenheit mit dem eigenen Selbst ein. Der „Default Mode Network“ (DMN) im Gehirn, zuständig für Selbstreflexion und Ruhezustände, kann sich regenerieren. Jugendliche erleben weniger Stimmungsschwankungen und entwickeln eine höhere Frustrationstoleranz.

2. Exponentielle Steigerung der akademischen und kognitiven Leistung Befreit von der ständigen digitalen Ablenkung, kehrt die Fähigkeit zum „Deep Work“ zurück. Wie im „Harvard Education Review“ dargelegt, steigen die Noten oft um 15-20 %, nicht weil die Schüler plötzlich intelligenter sind, sondern weil sie ihre vorhandene Intelligenz wieder abrufen können. Das Gedächtnis verbessert sich, da Informationen im Schlaf (der nun durchschnittlich 1-2 Stunden länger und tiefer ist) effektiv verarbeitet werden. Kognitive Psychologie-Studien zeigen, dass auch die Kreativität zunimmt. Langeweile, die früher sofort mit dem Handy bekämpft wurde, wird nun wieder zur Quelle von Ideen und Problemlösungen.

3. Wiederbelebung echter sozialer Resonanz Ein oft unterschätzter Aspekt ist die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen. Zeit „offline“ zwingt Jugendliche dazu, sich wieder direkt mit Menschen auseinanderzusetzen. Die „American Psychological Association“ betont, dass nonverbale Kommunikation (Mimik, Gestik, Tonfall), die in Textnachrichten verloren geht, essenziell für die Entwicklung von Empathie ist. Jugendliche, die ihre Sucht überwinden, berichten von tieferen Freundschaften und weniger Einsamkeit, obwohl sie vielleicht weniger „Online-Freunde“ haben. Sie lernen, Konflikte im Gespräch zu lösen, statt jemanden zu „blockieren“ oder zu „ghosten“. Dies stärkt das Selbstvertrauen und die soziale Kompetenz massiv.

4. Physische Regeneration und Prävention Die körperlichen Vorteile sind ebenso signifikant. Durch die Zunahme von Outdoor-Aktivitäten sinkt das Risiko für Adipositas laut WHO um 20 %. Typische „Zivilisationskrankheiten“ der digitalen Ära, wie das HWS-Syndrom („Handynacken“), Kurzsichtigkeit und chronische Kopfschmerzen, bilden sich zurück. In Deutschland, wo das Vereinswesen (Sportvereine, Pfadfinder, Musikschulen) eine große Tradition hat, finden Jugendliche durch die gewonnene Zeit oft zurück in diese Strukturen, was sowohl die körperliche Fitness als auch die soziale Integration fördert.

Langfristige Resilienz: Das Konzept der „MeKi“ Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass Programme wie „MeKi“ (Medienkompetenz in Kindertagesstätten und Schulen), wie in den „Frontiers 2025“-Prognosen diskutiert, nachhaltige Effekte haben. Jugendliche, die gelernt haben, Technologie als Werkzeug und nicht als Lebensinhalt zu nutzen, entwickeln eine hohe Resilienz. Sie sind widerstandsfähiger gegen Stress und Manipulation. Sie entwickeln eine „digitale Souveränität“ – sie kontrollieren den Algorithmus, nicht umgekehrt. Dies ist der ultimative Gewinn: Ein selbstbestimmtes Leben in einer digitalisierten Welt.

6. Aktuelle Bewältigungsstrategien: Diskussion über Kontroll-Apps und therapeutische Ansätze

Die aktuelle Landschaft der Interventionsmaßnahmen in Deutschland ist vielfältig, aber oft fragmentiert. Sie stützt sich primär auf zwei Säulen: technologische Restriktion (Apps) und psychologische Edukation (Therapie/Beratung). Beide Ansätze haben ihre Berechtigung, stoßen aber isoliert oft an Grenzen. Die DGPPN empfiehlt daher zunehmend integrative Konzepte.

Technologische Wächter: Apps zur Selbstkontrolle Für viele Eltern ist der erste Schritt die Installation von Kontroll-Software.

  • Google Family Link & Apple Screen Time: Diese systemintegrierten Tools sind in Deutschland weit verbreitet (laut Klicksafe 2023). Sie ermöglichen es Eltern, harte Limits zu setzen (z.B. „App-Sperre ab 21 Uhr“). Der Vorteil ist die einfache Handhabung. Der Nachteil: Jugendliche sind technisch versiert und finden oft „Workarounds“, und diese Tools fördern oft einen „Katz-und-Maus“-Konflikt in der Familie statt Einsicht.
  • Gamification-Ansätze (Forest, Habitica): Apps wie „Forest“ gehen einen psychologisch klügeren Weg. Hier wird der Verzicht auf das Handy belohnt. Wer das Handy 30 Minuten nicht nutzt, pflanzt einen virtuellen Baum. Unterbricht man, stirbt der Baum. Laut „Technology Addiction Statistics 2025“ reduziert dieser Ansatz die Nutzung um 61 %, da er das Belohnungszentrum im Gehirn positiv umprogrammiert („Dopamin für Nicht-Nutzung“).
  • Fokus-Tools (Flipd, Freedom): Diese Apps bieten „Hard-Blocking“-Funktionen, die das Handy für eine bestimmte Zeit komplett unbenutzbar machen (außer für Notrufe). Sie sind effektiv gegen den zwanghaften Impuls („Compulsive Checking“), können aber bei Jugendlichen Panik auslösen, wenn sie nicht freiwillig genutzt werden.

Psychotherapeutische Interventionen: CBT und Beratung Auf der klinischen Seite ist die Kognitive Verhaltenstherapie (CBT – Cognitive Behavioral Therapy) der Goldstandard, wie ScienceDirect (2022) bestätigt.

  • Das Prinzip: In der Therapie lernen Jugendliche, die Auslöser (Trigger) für ihren Griff zum Handy zu identifizieren (z.B. Langeweile, Einsamkeit, Schulstress). Sie entwickeln alternative Verhaltensstrategien. In Deutschland bieten Erziehungsberatungsstellen und spezialisierte Kliniken (wie am UKE Hamburg oder im kbo-Isar-Amper-Klinikum München) solche Therapien an.
  • Das Programm „MeKi“: Dieses Programm verbindet Detox mit Bildung. Es geht nicht um totale Abstinenz, sondern um Kompetenz. Jugendliche lernen, wie Algorithmen funktionieren und warum Apps so süchtig machen. Dieses Verständnis („Entzauberung der Technik“) führt zu einer Reduktion der Suchtrate um ca. 20 %.

Der Trend 2025: KI-gestützte Personalisierung Die Zukunft der Bewältigung liegt in der Kombination dieser Ansätze durch Künstliche Intelligenz. Eine Studie in „Discover Mental Health 2025“ zeigt, dass statische Apps oft scheitern, weil sie nicht auf die aktuelle emotionale Lage des Nutzers reagieren. Neue Ansätze nutzen KI, um Nutzungsmuster in Echtzeit zu analysieren. Wenn die KI merkt, dass ein Jugendlicher anfängt, zwanghaft zu scrollen („Doomscrolling-Muster“), greift sie nicht mit einem Verbot ein, sondern mit einem personalisierten Vorschlag („Du wirkst gestresst. Wie wäre es mit 5 Minuten Atemübung oder deiner Lieblingsmusik?“). Dies ist der Ansatzpunkt für Plattformen wie StrongBody AI: Weg von der starren Kontrolle hin zur intelligenten, bedürfnisorientierten Begleitung.

7. Geschichten aus dem Leben: Das geteilte Erlebnis einer Teenagerin (Lenas Weg in Hamburg)

Um die trockenen Statistiken mit emotionaler Realität zu füllen, betrachten wir die Geschichte von Lena, einer 17-jährigen Schülerin aus Hamburg-Eppendorf. Lena steht kurz vor dem Abitur, einer Phase, die im deutschen Bildungssystem ohnehin von hohem Leistungsdruck geprägt ist. Neben der Schule arbeitet sie als Aushilfe in einer städtischen Bibliothek, ein Ort der Ruhe, der im krassen Kontrast zu ihrem digitalen Leben stand.

Der Abstieg in den Kaninchenbau (Rabbit Hole) Lenas Droge war TikTok. Was als harmloser Zeitvertreib während der langen Hamburger Regentage begann, entwickelte sich zu einer obsessiven Flucht vor der Realität. Der Algorithmus von TikTok, bekannt für seine aggressive Personalisierung, hatte Lena fest im Griff. Sie verbrachte durchschnittlich 7 Stunden täglich auf der Plattform – oft bis tief in die Nacht. Ihr Feed war gefüllt mit „Beauty-Inhalten“ und „Lifestyle-Vlogs“ von Influencern, die ein perfektes, makelloses Leben inszenierten. Für Lena, die mit den typischen Unsicherheiten der Pubertät kämpfte, wurde dies toxisch. Sie verglich ihr „normales“ Leben, ihren Körper und ihren sozialen Status ständig mit diesen kuratierten Idealen. Die Folgen waren verheerend: Chronische Müdigkeit führte dazu, dass sie im Unterricht einschlief. Ihre Noten, früher im soliden Zweier-Bereich, rutschten ab, was ihre Versetzung in die nächste Stufe der Oberstufe gefährdete. Schlimmer noch war die soziale Isolation: Selbst wenn sie physisch bei Freunden war, war sie mental abwesend, immer auf der Suche nach dem nächsten viralen Video. Die Arbeit in der Bibliothek, die sie früher liebte, wurde zur Qual, da sie sich ohne Handy „nackt“ und nervös fühlte.

Der Wendepunkt und der Prozess der Heilung Der Zusammenbruch kam, als sie während einer Familienfeier in Tränen ausbrach, weil ihr Akku leer war und sie kein Ladekabel fand. Ihre Eltern erkannten den Ernst der Lage und suchten das Gespräch – nicht mit Vorwürfen, sondern mit Sorge. Lenas Weg aus der Sucht war kein kalter Entzug, sondern ein strukturierter Prozess der Umerziehung, unterstützt durch Technologie und Therapie:

  1. Technologische Unterstützung: Lena installierte die App „Forest“. Anfangs fiel es ihr schwer, aber die Gamification (das Pflanzen virtueller Bäume durch Nicht-Nutzung) weckte ihren Ehrgeiz. Sie begann mit kleinen Schritten: 25 Minuten lernen, 5 Minuten Handy („Pomodoro-Technik“).
  2. Kognitive Verhaltenstherapie (CBT): Sie besuchte eine Jugendberatungsstelle in Hamburg, wo sie lernte, ihre Emotionen (Langeweile, Frust, Einsamkeit) zu managen, ohne sofort zum Smartphone zu greifen.
  3. Die Detox-Woche: Die härteste Phase war eine Woche „Digital Detox“ in den Ferien, in der sie das Smartphone gegen Bücher und Sport tauschte.

Das Ergebnis: Eine neue Realität Die Veränderungen waren drastisch. Ihr Schlaf verbesserte sich qualitativ enorm; sie schlief nun 8 Stunden durch. Ihre Noten stiegen innerhalb eines Semesters um 18 %, da ihr Gehirn wieder fähig war, komplexe Zusammenhänge zu speichern. Die Beziehung zu ihrer Familie wurde wärmer und offener, da sie wieder „anwesend“ war. Langfristig entwickelte Lena eine neue Fähigkeit: „Digitale Souveränität“. Sie nutzt TikTok heute noch, aber als Creatorin für Buchrezensionen („BookTok“), nicht mehr als passive Konsumentin. Sie kontrolliert das Werkzeug, nicht umgekehrt.

8. Anwendung von StrongBody AI: Verbindung mit Suchtspezialisten für den Plan 2025

Im Jahr 2025 hat sich die Landschaft der Gesundheitsvorsorge durch Künstliche Intelligenz (KI) radikal gewandelt. StrongBody AI steht an der Spitze dieser Revolution und bietet deutschen Jugendlichen eine Plattform, die weit über herkömmliche Apps hinausgeht. Basierend auf dem Trendreport „Emerging Technology Addictions 2025“, der Hyper-Personalisierung und KI-gestützte Telemedizin als Schlüssel zur Suchtbekämpfung identifiziert, fungiert StrongBody AI als Brücke zwischen lokalen Bedürfnissen und globaler Expertise.

Das Kernkonzept: Globales Matching ohne Sprachbarrieren Das revolutionäre Feature von StrongBody AI ist das intelligente Matching-System. Ein Jugendlicher in Deutschland ist nicht mehr auf die begrenzten Therapieplätze vor Ort angewiesen (wo Wartezeiten oft 6 Monate betragen). Stattdessen analysiert die KI das Profil des Nutzers und verbindet ihn mit einem „Addiction Specialist“ (Suchtspezialisten), der perfekt zu seinen Bedürfnissen passt – egal, ob dieser in den USA, Kanada oder Südkorea sitzt.

Der Gamer aus Berlin und der US-Experte Stellen wir uns Jonas vor, 16 Jahre alt, aus Berlin-Kreuzberg. Er leidet unter einer ausgeprägten „Gaming Disorder“. Über StrongBody AI erstellt er eine Anfrage (Request).

  • Das Matching: Das System identifiziert einen Top-Spezialisten aus Kalifornien, Dr. Evans, der auf Verhaltenstherapie bei E-Sport-Sucht spezialisiert ist und exzellente Bewertungen hat.
  • Die Technologie: Die Kommunikation erfolgt über den integrierten B-Messenger. Dank der fortschrittlichen AI Voice Translation (Sprachübersetzung in Echtzeit) kann Jonas auf Deutsch sprechen oder schreiben, während Dr. Evans auf Englisch antwortet. Die Barriere der Fremdsprache fällt komplett weg.
  • Der Plan: Dr. Evans entwirft einen maßgeschneiderten Plan: Tracking der Spielzeiten, Identifikation von „Tilt“-Momenten (Frust im Spiel) und Einführung von Offline-Belohnungen.
  • Das Ergebnis: Durch die engmaschige Betreuung reduzierte Jonas seine Spielzeit um 50 %. Seine schulischen Leistungen stabilisierten sich, und seine Schlafqualität nahm zu, da er nicht mehr bis 4 Uhr morgens „zockte“.

Das Personal Care Team in Frankfurt Ein weiteres Beispiel ist Leon, 15, aus Frankfurt am Main. Er nutzt StrongBody AI, um ein ganzes Personal Care Team aufzubauen. Neben einem Ernährungscoach integriert er einen Suchtspezialisten für „Social Media Detox“.

  • Der Prozess: Der Spezialist sendet ein detailliertes Angebot (Offer) mit einem 12-Wochen-Fahrplan. Dieser beinhaltet wöchentliche Check-ins via Video-Call (unterstützt durch Multime AI Avatare, um Hemmschwellen zu senken) und tägliche Aufgaben.
  • Active Message: StrongBody AI nutzt „Active Message“-Technologie. Wenn Leon seine Ziele erreicht, erhält er sofortiges, motivierendes Feedback vom System oder dem Spezialisten. Wenn er rückfällig wird, greift das System proaktiv ein und schlägt ein Notfall-Gespräch vor.
  • Effekt: Leon steigerte seine Produktivität um 25 %. Die nahtlose „User Experience“ (Nutzererfahrung) der App sorgte dafür, dass die Therapie sich nicht wie Arbeit anfühlte, sondern wie ein Lifestyle-Upgrade.

Trend 2025: Telehealth und KI-Prävention StrongBody AI setzt genau dort an, wo das deutsche Gesundheitssystem Lücken aufweist: bei der sofortigen Verfügbarkeit und der niederschwelligen Ansprache. Durch die Integration von KI können Muster erkannt werden, bevor sie zur Sucht werden (Präventiv-Diagnostik), und Spezialisten können eingreifen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.

eitung zur detaillierten Erstellung eines Buyer-Kontos auf StrongBody AI

  1. Zugang zur StrongBody AI-Website über die offizielle Adresse.
  2. Klicken Sie auf „Sign Up“ oben rechts.
  3. E-Mail und Passwort eingeben.
  4. OTP per E-Mail bestätigen.
  5. Interessen und Expertengruppen wählen.
  6. Beginnen Sie mit dem Durchsuchen von Diensten und der Verbindung zu Coaches.

Overview of StrongBody AI

StrongBody AI is a platform connecting services and products in the fields of health, proactive health care, and mental health, operating at the official and sole address: https://strongbody.ai. The platform connects real doctors, real pharmacists, and real proactive health care experts (sellers) with users (buyers) worldwide, allowing sellers to provide remote/on-site consultations, online training, sell related products, post blogs to build credibility, and proactively contact potential customers via Active Message. Buyers can send requests, place orders, receive offers, and build personal care teams. The platform automatically matches based on expertise, supports payments via Stripe/Paypal (over 200 countries). With tens of millions of users from the US, UK, EU, Canada, and others, the platform generates thousands of daily requests, helping sellers reach high-income customers and buyers easily find suitable real experts.


Operating Model and Capabilities

Not a scheduling platform

StrongBody AI is where sellers receive requests from buyers, proactively send offers, conduct direct transactions via chat, offer acceptance, and payment. This pioneering feature provides initiative and maximum convenience for both sides, suitable for real-world health care transactions – something no other platform offers.

Not a medical tool / AI

StrongBody AI is a human connection platform, enabling users to connect with real, verified healthcare professionals who hold valid qualifications and proven professional experience from countries around the world.

All consultations and information exchanges take place directly between users and real human experts, via B-Messenger chat or third-party communication tools such as Telegram, Zoom, or phone calls.

StrongBody AI only facilitates connections, payment processing, and comparison tools; it does not interfere in consultation content, professional judgment, medical decisions, or service delivery. All healthcare-related discussions and decisions are made exclusively between users and real licensed professionals.


User Base

StrongBody AI serves tens of millions of members from the US, UK, EU, Canada, Australia, Vietnam, Brazil, India, and many other countries (including extended networks such as Ghana and Kenya). Tens of thousands of new users register daily in buyer and seller roles, forming a global network of real service providers and real users.


Secure Payments

The platform integrates Stripe and PayPal, supporting more than 50 currencies. StrongBody AI does not store card information; all payment data is securely handled by Stripe or PayPal with OTP verification. Sellers can withdraw funds (except currency conversion fees) within 30 minutes to their real bank accounts. Platform fees are 20% for sellers and 10% for buyers (clearly displayed in service pricing).


Limitations of Liability

StrongBody AI acts solely as an intermediary connection platform and does not participate in or take responsibility for consultation content, service or product quality, medical decisions, or agreements made between buyers and sellers.

All consultations, guidance, and healthcare-related decisions are carried out exclusively between buyers and real human professionals. StrongBody AI is not a medical provider and does not guarantee treatment outcomes.


Benefits

For sellers:
Access high-income global customers (US, EU, etc.), increase income without marketing or technical expertise, build a personal brand, monetize spare time, and contribute professional value to global community health as real experts serving real users.

For buyers:
Access a wide selection of reputable real professionals at reasonable costs, avoid long waiting times, easily find suitable experts, benefit from secure payments, and overcome language barriers.


AI Disclaimer

The term “AI” in StrongBody AI refers to the use of artificial intelligence technologies for platform optimization purposes only, including user matching, service recommendations, content support, language translation, and workflow automation.

StrongBody AI does not use artificial intelligence to provide medical diagnosis, medical advice, treatment decisions, or clinical judgment.

Artificial intelligence on the platform does not replace licensed healthcare professionals and does not participate in medical decision-making.